Seelsorge auf den Dörfern erhalten

Der Förderverein und die Stiftung "Pfarrstelle Posthausen" haben das Ziel einen Pastor/eine Pastorin auf dem Moor zu halten. Bei der Erreichung dieses Ziels waren sie bisher erfolgreich. Um dieses Ziel zu realisieren, finanzieren sie seit 2009 eine viertel Pfarrstelle. Insgesamt hat die Kirchengemeinde Posthausen zusammen mit diesem Stellenanteil nun immer noch eine  0,75 Pfarrstelle.

Besonders die Stiftung ist zum langfristigen Erreichen des Ziels auf Ihre Unterstützung angewiesen. Jede Summe hilft und ist herzlich willkommen.

 

So können Sie helfen:

Bankverbindung Stiftung Pfarrstelle Posthausen

Volksbank Sottrum

BLZ 291 656 81

450 400 300

IBAN: DE03 2916 5681 0450 4003 00

 

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Förderverein „Pfarrstelle Posthausen e. V." im Überblick

  1. Entstehung des Vereins bis zu seiner Gründung am 4. Mai 2000
  2. Zweck und Ziel des Vereins ist die Finanzierung einer „Viertel“-Pfarrstelle in Posthausen durch Spenden und Stiftungen
  3. Aktivitäten des Fördervereins sind Sammlung und Öffentlichkeitsveranstaltungen
  4. Kapitalentwicklung
  5. Veranstaltungskalender
  6. Vereinsvorstand
  7. Die unselbständige „Stiftung Pfarrstelle Posthausen“
  8. Aktuelle Nachrichten

Vereinsgründung

Die Entstehung des Fördervereins geht auf eine Initiative des Kirchenvorstands im Herbst 1999 zurück. Zum damaligen Zeitpunkt wurde vorausschauend festgestellt, dass Pastor Peter Voigt im Frühjahr 2002 in seinen Ruhestand gehen würde. Während seiner letzten Berufsjahre wurde er lediglich mit einer halben Stelle für die Arbeit in Posthausen vergütet, mit der anderen halben Stelle war er für die plattdeutsche kirchliche Arbeit in Niedersachsen tätig.

In Posthausen war diese „Personalteilung“ kaum bekannt, weil durch das Engagement von Pastor Voigt Einschränkungen selten sichtbar wurden. Der Kirchenvorstand befasste sich aber mit der Sorge, dass sich bei der Neubesetzung kein Pastor auf einen Arbeitsplatz mit einer halben Stelle bewerben würde. Hieraus entwickelte sich die Vision, mit einem Förderverein Geld zu sammeln für eine weitere Viertel-Stelle für den Arbeitsplatz eines Pastoren oder einer Pastorin.

Der Kirchenvorstand entschied, die Fördervereinsarbeit nicht selbst zu übernehmen, sondern in andere Hände zu geben. So wurden zu einem Infogespräch vier Personen eingeladen, die bereits andere Vereins- oder andere Funktionen in Posthausen besaßen. Der Abend endete mit dem Ergebnis, dass die Gefragten (Reiner Cordes, Hartmut Knieriemen, Gerda Kanowski und Hermann Behrens) die Aufgaben und die Verantwortung für einen zu gründenden Förderverein übernehmen wollten.

Bei einem Gemeindeabend am 5. April 2000 informierten die Organisatoren zahlreiche Interessierte über den Zweck eines Fördervereines. Wegen der hochgesteckten finanziellen Ziele mischten sich an dem Abend eine positive Mehrheit mit skeptischen Stimmen, die überwiegend von den Mitgliedern des Posthausener Ortsrates vorgetragen wurden. Am Ende der Veranstaltungen erklärten sich bereits 34 Personen bereit, dem späteren Förderverein beitreten zu wollen.

Die Gründung des Vereins erfolgte am 4. Mai 2000 mit 28 anwesenden Mitgliedern. In den Vorstand wurden gewählt:

1. Vorsitzender: Reiner Cordes
2. Vorsitzender: Hartmut Knieriemen
Kassenführer: Hermann Behrens
Schriftführerin: Gerda Kanowski

Mit der Satzung wurde beschlossen, dass ein Mitglied des Posthausener Kirchenvorstands als weiteres Mitglied in den Vorstand des Fördervereins entsandt werden kann. Für diese Aufgabe wurde Elke Lindhorst benannt.

Der Förderverein wurde anschließend in das Vereinsregister eingetragen und am 18.12.2000 vom Finanzamt Verden als gemeinnützig anerkannt.

Reiner Cordes

Zweck und Ziel des Vereins ist dieFinanzierung einer „Viertel“-Pfarrstelle in Posthausen durch Spenden und Stiftungen

„Zweck des Vereins ist in Abstimmung mit der Stellenplanung des ev.-luth. Kirchenkreises Verden die Sicherstellung einer Pfarrstelle in Posthausen, die dem Umfang von ¾ einer Vollzeitbeschäftigung entspricht.“
(§ 2 Abs. 3 der Satzung)

Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung des ausreichenden Erhaltes der Pfarrstelle nach Abs. 3 durch
a) Sammlung und Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und vergleichbaren Einnahmen
b) Durchführung von Sammlungen zum Zwecke der Einnahmeerzielung
c) Bezuschussung von Personalkosten der Pfarrstelle durch die Einnahmen sowie damit erzielte Zinserlöse.
(§ 2 Abs. 4 der Satzung)

Der obige Satzungstext kann aus heutiger Sicht wie folgt ergänzt werden:

Bei den Gesprächen mit dem Kirchenkreisamt zum Zeitpunkt der Vereinsgründung haben wir den finanziellen Aufwand für eine Viertel-Pastorenstelle mit ca. 15.000,-- Euro pro Jahr eingeschätzt. Nach aktuellen Abstimmungen mit dem Kirchenkreisamt wird aber der tatsächliche Aufwand bei etwa 18.000,-- Euro liegen. Die Zahlung dieses Personalkostenanteils beginnt am 01.01.2009.

Wir streben das Ziel an, ein Kapital in der Höhe anzusammeln, dass der jährliche Zuschussaufwand allein aus den Zinseinnahmen erwirtschaftet werden kann. Trotz erfolgreicher Zwischenbilanz bleibt es bis zu diesem Ziel noch ein mühevoller Weg (sh: Kapitalentwicklung).
Aktivitäten des Fördervereins

In der Gründungszeit und den darauf folgenden Jahre haben wir mit  Informationsbriefen, die an alle Haushalte verteilt wurden, für die Idee des Fördervereins geworben. Darüber hinaus haben wir Mitglieder des Vorstands viele Menschen persönlich angesprochen.

Sehr früh haben wir damit begonnen, in der Kirche Konzerte mit Chören zu veranstalten. Dabei wurde für den Förderverein um Spenden gebeten und wir haben - je nach Jahreszeit – kalte Getränke oder Punsch für die Besucher angeboten. Als darstellende Künstler konnten wir den Etelser Gospelchor, den Shantychor Bremen, den Gospelchor „Zuviert“, den Chor „Ökupax“, Angie and Swing  , das Ottersberger Kammerorchester und den Gospelchor „The Benefits“ begrüßen.

Seit Oktober 2006 findet in der Herbst- und Winterzeit in der Posthausener Kirche die „Kinokirche“ statt. Hier werden in zeitlichen Abständen sonntags um 18:00 Uhr auf einer Großleinwand unterhaltsame Kinofilme gezeigt mit einer Mischung aus „christlicher Botschaft“ und Humor. Beispiele waren „Luther“, „Wie im Himmel“, „Der Tiger und der Schnee“ und „Vitus“.

Ebenfalls seit 2006 feiern wir jeweils im Juni unser Mittsommerfest neben der Kirche. Neben angebotenen Speisen und Getränken gibt es einen „kulturellen Höhepunkt“ und – mit allgemeiner Begeisterung – ein gemeinsames Singen von Volksliedern, Schlagern und lustigen Liedern – eine Sternstunde für alle mit Erinnerungen an die „Mundorgel“.

An den steigenden Besucherzahlen bei allen Veranstaltungen stellen wir fest, dass unsere Angebote bekannter werden und zunehmendes Interesse finden.

Wir freuen uns, Sie bei unserem nächsten Angebot als Gast begrüßen zu dürfen.

Vereinsvorstand

1. Vorsitzender
Elmar Voigt
eMail: elmar@elmarvoigt.de
Tel. 0511/37396453

2. Vorsitzender
Herbert Freymuth

Schriftführerin
Brigitte Böhling, Hintzendorf-Stellenfelde 36, 28870 Ottersberg,
Tel. 04297/817025

Kassenführer
Hermann Behrens, Hintzendorf-Stellenfelde 46, 28870 Ottersberg
Tel. 04297/924

Als Mitglied des Kirchenvorstands
Renate Behrmann, Schützenstraße 13, 27299 Langwedel-Steinberg
Tel. 04235/1539

Die obigen Personen sind gleichzeitig auch Vorstand der unselbständigen „Stiftung Pfarrstelle Posthausen“

Die unselbständige „Stiftung Pfarrstelle Posthausen“

Zur Sicherung der Pastorenstelle wurde im Mai 2000 ein Verein gegründet. Zum Ende des Jahres 2002 gab die Landeskirche in Hannover bekannt, dass sie bestehende oder neu gegründete kirchliche Stiftungen finanziell fördert. Diese Regelung sah vor, dass alle Stiftungsbeträge, die eine Stiftung bis zum Stichtag 30.06.2003 eingenommen hat, in einem Verhältnis von 1:3 von der Landeskirche „bonifiziert“ werden.

Wir haben uns damals intensiv darum bemüht, dass auch unser Förderverein in die Bonifizierung aufgenommen wird, aber leider ohne Erfolg. Nach dieser Mitteilung haben wir in außerordentlichen Mitgliederversammlungen des Fördervereins intensiv darüber gesprochen, ob der Förderverein in eine Stiftung umgewandelt werden sollte. Die Mehrheit der Mitglieder hat sich dabei für eine Überführung des Fördervereinskapitals in eine Stiftung ausgesprochen. Bei den nachfolgenden Erörterungen mit dem Finanzamt ergab sich aber, dass eine solche Kapitalüberführung aus steuerrechtlichen Gründen der Gemeinnützigkeit nicht zulässig war.

Bei den weiteren Bemühungen um eine Bonifizierung entstand dann die – zwar einfache aber rechtlich korrekte – Idee, als Förderverein eine unselbständige, nicht rechtsfähige Stiftung zu gründen. Das Landeskirchenamt und auch das Finanzamt hatten hiergegen keine Bedenken. So wurde vom Vereinsvorstand am 10.06.2003 der Beschluss über die Gründung einer unselbständigen Stiftung gefasst.

In den darauf folgenden Tagen wurde bis zum 30.06.2003 von engagierten Personen und Firmen ein Stiftungsgrundstock von 45.818,28 Euro eingezahlt.

Dieser Betrag wurde für die Bonifizierung anerkannt mit dem Ergebnis, dass vom Landeskirchenamt ein Zuschuss von 15.273,-- Euro in den Stiftungsstock eingezahlt wurde. Mit Bescheinigung vom 31.07.2003 wurde die Stiftung als gemeinnützig anerkannt.

Seit der Stiftungsgründung sind die Zuwendungen weniger in das Fördervereinskapital und mehrheitlich in das Stiftungskapital geflossen. Dieses entspricht dem Vorschlag des Vereinsvorstandes mit Blick auf die nachhaltige Sicherung der Finanzmittel. Zur Entwicklung der Kapitalhöhe (sh: Kapitalentwicklung).

Für die Stiftungseinnahmen der Jahre 2006 und 2007 hat das Landeskirchenamt eine weitere Bonifizierung in Höhe von 17.661,97 Euro bewilligt.

Der Vorstand:

Hermann Behrens
(Finanzwart),
Elmar Voigt
(1. Vorsitzender),
Herbert Freymuth
(2. Vorsitzender),
Constanze Ulbrich (Pastorin),
Birgitte Böhling (Schriftwartin)

 

Hier können Sie eine Zustiftungserklärung herunterladen und diese der Stiftung per Post zukommen lassen. Wenn Sie es wünschen, können Sie Ihre Spendenbeträge mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung auch abbuchen lassen.